LightScribe-Brenner erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, um CDs einfach und eindrucksvoll zu beschriften. Oftmals kommt es jedoch nach der Installation der vermeintlichen LightScribe-fähigen Software zu Problemen, welche nicht ganz offensichtlich oder einfach zu beheben sind.

Wir beschreiben in dieser Anleitung, wie Sie auftretende Schwierigkeiten in den Griff bekommen und beheben können.

Ein kurzer Testbericht von Lightscribe-Geräten wird in den nächsten Tagen ebenfalls folgen.

Anleitung: LightScribe - Probleme beheben

Unter Windows ist es unerlässlich, zuerst die LightScribe System Software (LSS) zu installieren, welche die Schnittstelle zwischen Ihrem Anwendungsprogramm und dem LightScribe-fähigen Brenner darstellt. Diese ist unter www.lightscribe.com zum Download verfügbar. Bitte beachten Sie bei der Installation, dass Sie als Administrator angemeldet sein müssen.

Nach der Installation dieser Software finden Sie unter der Dienstesteuerung einen neuen Dienst namens "LightScribeService Direct Disc Labeling Service". Prüfen Sie zunächst, ob dieser Dienst korrekt gestartet ist. Normalerweise erzeugt der LightScribe-Dienst beim korrekten Starten und Beenden in der Ereignisanzeige unter "Anwendung " je einen Info-Eintrag, keine Warnung.

Bei Problemen erscheinen hier oftmals Warnungen wie "HurricaneClientProxy::DoNoDataCommand"  oder ähnliche. Sollte dies der Fall sein, versuchen Sie bitte Folgendes:

In den meisten Fällen ist ein installierter Intel Application Accelerator schuld daran, dass der LightScribe-Service nicht korrekt auf die Hardware zugreifen kann. Deinstallieren Sie den Intel Application Accelerator, und Sie sind in den meisten Fällen die Probleme los. Sie verlieren dabei jedoch auch die Funktionalitäten, welche der Intel Application Accelerator bietet.

Daher ist eine andere Strategie sinnvoll, welche einige Registry-Einträge des Intel Application Accelerator für das LightScribe-Laufwerk ändert, um die Kommunikation des LightScribe-Dienstes mit der Hardware zu ermöglichen. Hierfür laden Sie von www.lightscribe.com das "LIGHTSCRIBE DIAGNOSTICS UTILITY" herunter und führen es wiederum als Administrator aus. Dieses Tool korrigiert fehlerhafte Registry-Einträge und ermöglicht eine Diagnose des LightScribe-Laufwerks. Nach Korrektur der Registry-Einträge müssen Sie Windows neu starten, danach sollte Ihre LightScribe-Applikation problemlos Ihre CDs oder DVDs beschriften können. Eine Neuinstallation der LightScribe-Applikation (z.B. Nero Cover Designer) war in den bei uns aufgetretenen Fällen nicht notwendig.